Diese Seite träumt noch von der #MagieDesNordens ...

This page is still dreaming about the #MagicOfTheNorth...

22.07.2022 Finnland - Klappe, die Vierte ... 

Finnland – Klappe, die Vierte! Ja, es ist wahr. Zum vierten Mal ging es für uns diesen Sommer nach Finnland. Was lange als unerreichbarer Traum galt, ist wahr geworden und jetzt fahren wir tatsächlich zum vierten Mal in unser Lieblingsland. Wohin die Reise dieses Mal geht? 
Die Schären und Åland-Inseln stehen noch auf unserer To-Do-Liste, aber Lappland ist so schön und Karelien im Osten des Landes. Und vom Westen Finnland´s haben wir auch noch nicht so viel gesehen. Und warum sind die Häuser in den Regionen Nahe der schwedischen Grenze vergleichsweise preiswert? Fragen über Fragen. 
Da wir auf unser „echtes Finnland“ – das heißt endlose Wälder, grenzenlose Seen, wenig Menschen und viele Rentiere - nicht verzichten wollten, war der Entschluss, dass auch diese Reise eine Rundreise werden würde, die uns bis zum Polarkreis und darüber hinaus gen Norden führt, dann doch schnell gefallen. 

Und so ging es heute fast schon routinemäßig zur Fähre nach Travemünde und erneut an Bord der Finnstar, mit der wir auch schon auf unseren letzten Reisen unterwegs waren.

07/22/22 Finland - Shut up, the fourth ...

Yes, it is true. This summer we went to Finland for the fourth time. What has long been considered an unattainable dream has come true and now we are actually going to our favorite country for the fourth time. Where is the journey going this time? 
The archipelago and Åland Islands are still on our to-do list, but Lapland is so beautiful and Karelia in the east of the country. And we haven't seen that much of western Finland either. And why are the houses in the regions near the Swedish border comparatively inexpensive? Questions upon questions.
Since we didn't want to do without our "real Finland" - that means endless forests, boundless lakes, few people and many reindeer - we decided that this trip would also be a round trip, that would take us to the Arctic Circle and beyond to the north leads, then quickly fell.

And so today it was almost routine to get to the ferry to Travemünde and again on board the Finnstar, with which we were also on our last trips.

23.07.2022 Katerstimmung ... 

Mit ungewohnt krasser Verspätung ging es diesmal an Bord der Finnstar. Gefühlt standen wir zur Abfahrtszeit noch immer mit dem Camper am Kai in Travemünde. Die Fähre legte nicht zur geplanten Zeit ab. Wann sie den letztlich ablegte, bekamen wir jedoch nicht mehr mit. Die Nacht wurde kurz, sehr kurz. Und dann war da noch die Sache mit der Bordzeit – wie spät ist es denn nun eigentlich gerade?!

Gerade eingeschlafen rief gefühlt schon das Buffet zum Frühstück und Brunch. 

Dies war wieder einfach nur lecker. Ob kalt, ob warm, ob Obst, Salat & Gemüse, ob vegan, vegetarisch, Fisch oder Fleisch an Bord der Finnlinesschiffe kann man sich schon zu Beginn der Reise rund essen, wenn man sich nicht zügelt. Einige Passagiere hatten das offensichtlich nicht ganz im Griff.

Die Überfahrt war wieder sehr ruhig. Leider lud das Wetter heute so gar nicht dazu ein an Deck zu verweilen. Es war grau, kalt, nass und einfach nur grau. Dies sollte hoffentlich kein Vorbote für das Wetter der nächsten zwei Wochen werden.
Es herrschte Katerstimmung und so verschliefen wir den Tag im Grunde. Abschalten vom Arbeitsalltag und so langsam den Hebel auf Urlaub, Entschleunigung und Finnland umlegen…

07/23/22 Hangover-mood ...

This time we boarded the Finnstar with an unusually long delay. It felt like we were still standing with the camper at the quay in Travemünde at the time of departure. The ferry did not depart at the scheduled time. However, we did not get to know when she finally took it off. The night was short, very short. And then there was the matter of the board time – what time is it actually right now?!
As soon as we fell asleep, the buffet for breakfast and brunch was already calling.
Again, this was just delicious. Whether cold or warm, whether fruit, salad & vegetables, whether vegan, vegetarian, fish or meat on board of the Finnlines ships you can eat your fill right at the beginning of the voyage, if you don't restrain yourself. Some passengers obviously didn't quite get it under control.
The crossing was again very calm. Unfortunately, the weather today did not invite us to stay on deck. It was grey, cold, wet and just grey. Hopefully this shouldn't be a harbinger of the weather for the next two weeks. 
There was a hangover and so we basically slept through the day. Switch off from everyday work and slow down to vacation, deceleration and Finland...

24.07.2022 Endlich da - jäätelötötterö...

Das war anstrengend – die lange Fahrt mit der Fähre. Die Vorfreude wächst ins Unermessliche, die Ungeduld und die Frage nach dem „Wann sind wir denn endlich da?“ auch. Die Einfahrt nach Helsinki entlang der vorgelagerten zahlreichen Inseln war einmal mehr beeindruckend, auch wenn das Wetter weiterhin eher durchschnittlich blieb.
Als wir von der Fähre runter waren, gab es dann nicht viel Zeit zu verlieren. Wir wollten heute schon einige Kilometer hinter uns bringen und dabei auch die ein oder andere Sehenswürdigkeit mitnehmen. 
Als erstes ging es Richtung Espoo zum Nuuksio-Nationalpark. Wir statteten dem hiesigen Besucherzentrum eine Stippvisite ab. Das „Finnish Nature Centre“ Haltia gilt als Tor zu allen finnischen Nationalparks. Als Besucher kann man in der Ausstellung mit allen Sinnen auf Entdeckungsreise durch die finnische Natur gehen. Und wem das nicht reicht bzw. wer genug Zeit mitbringt, kann gleich nebenan den Nationalpark mit seinen Seen, Wäldern, Tälern, Mooren und Felsen erkunden. 
Vom Nuuksio fuhren wir weiter in nördliche Richtung. Etwa 100km nördlich von Helsinki befindet sich die älteste Binnenstadt Finnlands – Hämenlinna. Unser Ziel war die mittelalterliche Steinburg, die wir bei jetzt herrlichem Sonnenschein zu Fuß entlang des Vanajavesi-Sees umrundeten. All zu Lange wollten wir uns hier aber nicht aufhalten. 
Die Partnerstadt unserer Heimatstadt Chemnitz – Tampere - war das Ziel für den heutigen Tag. Wir fanden einen Stellplatz am Fuße des Pyynikki Naturreservats. Das sich der Abendspaziergang derart lohnen würde, wussten wir zu dem Zeitpunkt als wir losliefen nicht. Rasch erklimmten wir die Stufen bis zum Fuße des Aussichtsturm. Da es an diesem Abend schön warm war, machten es wir den Einheimischen gleich und gönnten uns eine leckeres jäätelötötterö (Eis in der Waffel) . Es hat schon was an sich, wenn man am späten Abend gegen 21Uhr noch im Hellen auf einen Aussichtsturm kraxeln und dann diese Wahnsinnsaussicht genießen kann. Der Blick über den Pyhäjärvisee und Tampere war einfach nur wow und das erste Highlight ganz am Beginn unserer Reise. Der Pyynikin näkötorni – ein „Must see“. Nach so viel Wow-Effekt kann man sich dann hinterher auch noch einen traditionellen finnischen Munkki gönnen – die Besten in Tampere, sagt man. Ob es die Besten sind, wissen wir nicht, geschmeckt haben sie uns aber auf jeden Fall.

07/24/22 Finally there - jäätelötötterö... 

That was exhausting – the long ferry ride. The anticipation grows immeasurably, as does the impatience and the question of "When will we finally be there?". The entrance to Helsinki along the numerous offshore islands was once again impressive, even if the weather remained rather average.
Once we got off the ferry there wasn't much time to lose. We wanted to cover a few kilometers today and also take one or the other sight with us.

First we went towards Espoo to the Nuuksio National Park. We paid a flying visit to the local visitor center. The Finnish Nature Center Haltia is considered the gateway to all Finnish national parks. As a visitor, you can go on a journey of discovery through Finnish nature with all your senses in the exhibition. And if that's not enough or if you have enough time, you can explore the national park next door with its lakes, forests, valleys, moors and rocks.

From Nuuksio we drove further north. About 100 km north of Helsinki is the oldest inland town in Finland - Hämenlinna. Our destination was the medieval stone castle, which we circled on foot along Lake Vanajavesi in the glorious sunshine. But we didn't want to stay here for too long.
The partner city of our hometown Chemnitz - Tampere - was the goal for today. We found a pitch at the foot of Pyynikki Nature Reserve. At the time we started walking, we didn't know that the evening walk would be so worthwhile. We quickly climbed the steps to the foot of the observation tower. Since it was nice and warm that evening, we did as the locals did and treated ourselves to a delicious jäätelötötterö (ice cream cone). 
There is something special about climbing up a lookout tower in the late evening around 9 p.m. and then enjoying this amazing view. The view over Lake Pyhäjärvi and Tampere was just wow and the first highlight at the very beginning of our trip. 
The Pyynikin näkötorni - a "must see". After so much wow factor, you can also treat yourself to a traditional Finnish Munkki afterwards – the best in Tampere, they say. We don't know if they're the best, but we definitely liked them.